Was ist Lärm

Wie wir hören – kurze Einführung

Im Medium Luft breitet sich Schall wellenförmig als Luftdruckschwankung aus. Das menschliche Ohr nimmt Frequenzen von ca. 20 Hz bis ca. 16000 Hz wahr (tiefe bis hohe Töne). Beträgt der normale Luftdruck etwa 1000 hPa, nimmt verglichen damit das menschliche Ohr Druckunterschiede etwa zwischen 0,00002 bis 20 Pa wahr. Da diese Werte sehr weit auseinander liegen, trägt man den Schallpegel logarithmisch auf (Einheit Dezibel – dB). Man trägt der unterschiedlichen Wahrnehmung von tiefen, mittleren und hohen Tönen Rechnung, indem man die Frequenzanteile des physikalischen Schallpegels normiert korrigiert. Dies ergibt die bekannte A-Kurve (bewerteter Schall mit Einheit dB(A)).

Einen um 3 dB veränderten Schallwert nimmt der Mensch gut wahr, einen um 10 dB verringerten Schallwert etwa als halbierten Lärm. Eine Differenz von 1 dB gilt als eben noch wahrnehmbare Änderung.

Wahrnehmung von Geräuschen ist subjektiv

Die Bewertung der Schallimmission durch motorgetriebene Luftfahrzeuge ist ein schwieriges Unterfangen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen beurteilen allein den Maximalwert bei Überflug eines Punktes. Die menschliche Wahrnehmung der Störung durch Geräusch dagegen ist erheblich komplexer.

Ueberflug

Eine oft minimale Veränderung am Propeller kann dessen akustisches Verhalten bereits günstig beeinflussen. Quietflight reduziert darüber hinaus die Ausstrahlung von Schallwellen, die dem eigentlichen Motorgeräusch entstammen. Damit wird die Dauer und die Höhe der Schalleinwirkung am Boden drastisch reduziert.